wildKultur

zwischen Naturschutz und Flächengestaltung

zwischen Naturschutz und Flächengestaltung

Gernot:

Bianca. Ich weiß, du magst keine langen Monologe. Gibst du deinen Besuchern dennoch einen Einblick, was wildKultur ist?

Bianca:

Mein persönliches Naturschutzexperiment.

Es handelt sich um eine Teilfläche innerhalb einer Gartenparzelle, auf derer ich beobachte, verändere und gestalte.

Ich möchte in Erfahrung bringen: Wie kann Artenvielfalt auf kleinstem Raum entstehen? Was passiert, wenn Wildpflanzen, Kulturpflanzen und verschiedene Strukturen wie Sandlinsen oder alte Ziegelsteine nebeneinander existieren dürfen? Und welche Arten stellen sich kurz- und mittelfristig ein? Welche etablieren sich langfristig?

Gernot:

Also handelt es sich hier um eine Art Gartentagebuch?

Bianca:

Ganz klar nein. Es ist eher eine Mitnahme auf eine Reise, dass Umfeld besser wahrzunehmen und dies zu protokollieren. Ein Versuch Standards zu entwickeln, die ggf. In den Vereinen zu einem besseren Verbundsystem führen (#Trittsteinbiotope oder #Habitatvernetzung).

Gernot:

Warum machst du das öffentlich?

Bianca:

Ich bin der Überzeugung, dass wir mehr solche kleinen, wilden Flächen brauchen – als Trittsteine für Arten und zur Sicherung von Habitatverbundsystemen.

Ich möchte inspirieren, auch irgendwo so etwas zuzulassen, aktiv zu gestalten und bewusst zu betreuen.

Ein Verständnis für „nicht so besonders beliebte Arten“ schaffen. Die vielleicht erst auf den zweiten Blick spannend sind oder wo selbst ich noch nicht viel drüber weiß.

Es ist ggf. ein idealistischer Gedanke, aber am Ende ist es ein Projekt, wo der Ausgang ungewiss ist und eine Gelinggarantie nicht existiert.

Gernot:

Und was ist wildKultur nicht?

Bianca:

wildKultur ist mit Stand jetzt, zum Beginn – ein privates Projekt. Selbstfinanziert, keine Sponsoren, keine Externen Geldgeber.